Die Lumpziger Kirche ist eine der Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Lumpzig. Als Nachfolgerin der alten Kirchen in Lumpzig und Braunshain, die schon im Mittelalter bestanden, wurde die Kirche in den Jahren 1829/30 errichtet. Seither prägt sie mit ihrem markanten Turm das Ortsbild.
Der damalige Kirchenpatron hatte der Kirchgemeinde einen hervorgehobenen Bauplatz in einiger Entfernung vom Dorf geschenkt. Die Pläne für die Lumpziger stammten von dem berühmten Leipziger Architekten und Baumeister Albert Geutebrück (1801–1868). Stilistisch sind in der Kirche in besonderer Weise klassizistische und neogotische Elemente verbunden.

Für den Bau wurden auch Steine von den Ruinen der Lumpziger und der Braunshainer Kirche verwendet. Am 21. November 1830 wurde die Kirche eingeweiht. Der auf der Westseite stehende, viereckige Turm hat eine flache Bedachung, auf die man hinaustreten kann. Von dort ist eine bemerkenswerte Aussicht zu genießen. An der Ausstattung besonders bemerkenswert ist außerdem ein alter gotischer Altarschrein, der ursprünglich aus der 1829 abgebrochenen Kirche in Braunshain stammt.
Die Kirchgemeinde Lumpzig, die auch die Orte Braunshain, Großbraunshain und Hartha umfasst, und sich neben der Kirche auch um die beiden Friedhöfe in Lumpzig und Großbraunshain kümmert, hat derzeit etwa 200 Mitglieder. Sie lädt regelmäßig zu Gottesdienste und Veranstaltungen ein. Sie gestaltet die schönen Feste im Kirchenjahr wie Weihnachten und Ostern. Es gibt regelmäßige Angebote für die Kinder in der Christenlehre, bei Kindernachmittagen und im Kindergarten.
Nähere Informationen zur Kirchgemeinde – auch für eine Besichtigung der Kirche – gibt es unter http://www.kirchspiel-dobitschen.de oder im Pfarramt in Dobitschen bei Pfarrer Herbst unter Telefon (034495) 70188.

Das Wahrzeichen der Gemeinde Lumpzig

 

http://www.bockwindmuehle-lumpzig.de

 

Der Altenburger Bauernhöfe e.V., die Gemeinde Lumpzig und die VG Mehna machten es möglich, dass in der Bockwindmühle wieder Mehl gemahlen werden kann. Unsere Windmühle wird als technisches Denkmal in der Zukunft ein touristischer Anziehungspunkt sein und macht somit unsere Region für Interessenten aus Nah und Fern attraktiv.